Finanzierung
GP/LP-Struktur Schweiz 2026: Rollen, Verträge und Verhandlung zwischen General und Limited Partner
Das Wichtigste in Kürze
- Die GP/LP-Trennung ist der zentrale Bauplan jedes VC- oder Private-Equity-Fonds: GPs haften und führen das Management; LPs investieren mit beschränkter Haftung und ohne operative Mitsprache.
- Das Limited Partnership Agreement (LPA) ist das Schlüsselvertragsdokument zwischen LPs und GPs, typisch 100 bis 250 Seiten, und regelt Capital Calls, Distributions, Fees, Carry, Governance und Streitschlichtung.
- Schweizer Strukturen nutzen meist SCmK (Société en commandite de placements collectifs) als Kommanditgesellschaft, alternativ AG mit Anlagereglement oder Luxemburger SCSp für internationale LPs.
- Capital Calls werden über die Fondslaufzeit verteilt: LPs zahlen typisch in 4 bis 6 Tranchen über die Investment-Period; ein Default kann zu Strafabschlägen oder Zwangsverkauf des LP-Anteils führen.
- LP-Hauptverhandlungspunkte sind Management-Fee-Höhe, Carry-Definition (Whole-Fund vs Deal-by-Deal), Hurdle-Rate, Key-Person-Klausel, No-Fault-Divorce, Co-Investment-Rechte und Anti-Dilution-Schutz.
- Schweizer LPs sind primär Pensionskassen, Versicherungen, Family Offices und qualifizierte Anleger nach KAG; Retail-Anleger sind grundsätzlich ausgeschlossen.
Die GP/LP-Struktur ist der zentrale Bauplan jedes Schweizer Venture-Capital- oder Private-Equity-Fonds. Sie regelt, wer das Kapital stellt (LPs), wer es investiert (GPs), wie Risiken und Gewinne geteilt werden und welche Kontrolle die LPs über das Management ausüben können. Wer mit einem Schweizer VC-Fonds verhandelt, als Gründer, als LP-Investor oder als angehender GP, muss die Mechanik kennen.
Dieser Guide zeigt die Rollen, Vertragsdokumente, Capital Calls, Distributions, Governance-Mechanismen und Verhandlungspunkte einer Schweizer GP/LP-Struktur 2026.
Rechtlicher Hinweis
Dieser Artikel informiert allgemein über Schweizer GP/LP-Strukturen. Limited Partnership Agreements (LPAs), Investorenrechte und Fondsstrukturen sind komplexe Verträge, die von einer Schweizer Anwältin oder einem Anwalt mit Fonds- und VC-Erfahrung erstellt werden sollten.
GP und LP: Rollenverteilung
General Partner (GP)
Der GP ist der Komplementär der Fondsgesellschaft. Er führt das Management, trifft alle Investitionsentscheidungen und haftet unbeschränkt für die Verpflichtungen des Fonds. In Schweizer Strukturen ist der GP fast immer eine Schweizer GmbH oder AG mit beschränkter Haftung als Komplementär; die GP-Partner halten Anteile an dieser Komplementärgesellschaft.
Aufgaben des GP:
- Investment-Sourcing, Due Diligence und Entscheidung über Erstinvestments
- Aktive Begleitung der Portfolio-Companies (Board-Sitze, strategische Beratung)
- Follow-On-Investments und Reserven-Management
- Exit-Strategien (Trade Sales, IPOs, Secondary)
- Investor-Reporting und LP-Kommunikation
- Compliance mit Schweizer Aufsicht (FINMA, KAG)
Limited Partner (LP)
Der LP ist Kommanditär: stellt das Kapital, haftet nur bis zur Höhe des Commitments, hat keine operative Mitsprache. LPs werden im LPA über vordefinierte LP-Beschlussthemen abgestimmt, aber keine Mehrheits-Entscheide über einzelne Investments.
LP-Profile in der Schweiz:
- Schweizer Pensionskassen (mit BVV2-Allokationen für Private Equity/VC)
- Versicherungen (begrenzte VC-Allokationen aufgrund Solvency-Regulierung)
- Family Offices (oft mit Co-Investment-Recht)
- Vermögende Privatpersonen (qualifizierte Anleger nach KAG)
- Strategische Industrie-LPs (Corporate Venture)
- Innosuisse und kantonale Fonds-of-Funds-Vehikel
Schweizer GP/LP-Strukturen
SCmK: Société en commandite de placements collectifs
Schweizer Spezialfonds-Vehikel nach KAG. GmbH (oder AG) als Komplementärin, LPs als Kommanditäre. Unter FINMA-Aufsicht.
| Aspekt | Bewertung |
|---|---|
| Regulierung | FINMA-Bewilligung des Fondsmanagers erforderlich |
| Steuerliche Transparenz | LPs werden steuerlich direkt am Fondsergebnis erfasst |
| Kapitalanforderung Komplementär | CHF 100'000 Mindest-Aktienkapital (AG) oder CHF 20'000 (GmbH) |
| Geeignet für | institutionelle Schweizer LPs, kollektive Anlagen ab CHF 50 Mio. |
| Strukturkosten Jahr 1 | CHF 200'000 bis 500'000 (Bewilligung, Strukturierung, FINMA-Gebühren) |
Aktiengesellschaft mit Anlagereglement
Klassische Schweizer AG-Struktur mit privatem Anlagereglement statt KAG-Lizenz.
| Aspekt | Bewertung |
|---|---|
| Regulierung | je nach Struktur ggf. nur FINIG-Lizenz erforderlich |
| Steuerliche Behandlung | AG-Steuerung mit Beteiligungsabzug auf Stufe LP-Holdings |
| Geeignet für | kleinere Fonds (CHF 10 bis 50 Mio.), Family-Office-Strukturen |
| Strukturkosten Jahr 1 | CHF 80'000 bis 200'000 |
Luxemburger SCSp
International etablierte Struktur für VC-Fonds mit europäischen LPs. Schweizer GP nutzt SCSp mit einer Schweizer Investment-Advisor-Gesellschaft.
| Aspekt | Bewertung |
|---|---|
| Regulierung | Luxemburger AIFM-Lizenz, Schweizer FINIG für Advisor |
| Steuerliche Transparenz | LP-Ebene |
| EU-Passport | Ja |
| Geeignet für | internationale LPs, grössere Fondsvolumen |
| Strukturkosten Jahr 1 | CHF 300'000 bis 800'000 (Luxemburger und Schweizer Strukturkosten) |
Detaillierte Strukturwahl in Fondsstrukturierung Schweiz.
Das Limited Partnership Agreement (LPA)
Das LPA ist der zentrale Vertrag zwischen LPs und GP. Umfang typisch 100 bis 250 Seiten, ergänzt durch Side Letters (separate Vereinbarungen zwischen einzelnen LPs und dem GP für individuelle Konditionen).
Hauptabschnitte eines Schweizer LPA
- Definitionen (10 bis 20 Seiten): definiert alle technischen Begriffe (Commitment, Capital Call, Distribution, Carry, Hurdle, etc.)
- Strukturzweck und Investment-Strategie (5 bis 15 Seiten): Anlageziel, Sektor- und Geografie-Fokus, Ticket-Grössen, Restriktionen
- Capital Commitments und Capital Calls (10 bis 20 Seiten): Höhe der Commitments, Abrufmechanik, Default-Folgen
- Management-Fee und Carry-Waterfall (15 bis 30 Seiten): Fee-Berechnung, Carry-Mechanik, Hurdle-Rate, Catch-up, Clawback
- Distributions (10 bis 20 Seiten): Verteilungsregeln, Reinvestment-Beschränkungen, Tax-Distribution-Klauseln
- Governance (10 bis 20 Seiten): LP-Meetings, Investment-Komitee, Advisory Committee, Reporting
- Key-Person und No-Fault-Divorce (5 bis 10 Seiten): Definition Schlüsselpersonen, Suspension-Mechanik, GP-Removal
- Conflict-of-Interest-Regeln (5 bis 10 Seiten): Vorrang-Regeln, Allokations-Mechanik bei Co-Investments
- Transferbeschränkungen (5 bis 10 Seiten): LP-Anteils-Übertragung, Secondary-Sales, Pre-Emption-Rechte
- Liquidation und Vermögensaufteilung (5 bis 10 Seiten): Auflösungsregeln, Restposition-Verteilung
- Schiedsgerichtsbarkeit und Recht (3 bis 5 Seiten): Swiss Rules of Arbitration, Sitz, Sprache
Capital Calls: die operative Mechanik
LPs zeichnen ein Gesamt-Commitment, das nicht sofort einbezahlt wird. Stattdessen ruft der GP über die Fondslaufzeit schrittweise ab.
Typische Schweizer Capital-Call-Mechanik
| Tranche | Zeitpunkt | Anteil |
|---|---|---|
| Erst-Capital-Call (Setup-Kosten) | Bei First Close | 2 bis 5 Prozent |
| Zweiter Call | Jahr 1 bis 1.5 | 10 bis 20 Prozent |
| Dritter Call | Jahr 2 | 15 bis 25 Prozent |
| Vierter Call | Jahr 3 bis 3.5 | 20 bis 30 Prozent |
| Fünfter Call | Jahr 4 bis 4.5 | 20 bis 30 Prozent |
| Sechster Call (Follow-On) | Jahr 5 bis 7 | 10 bis 20 Prozent |
Capital-Call-Notice
Der GP versendet eine Capital-Call-Notice an alle LPs mit:
- Höhe des Calls (typisch 2 bis 5 Prozent des Gesamt-Commitments)
- Verwendungszweck (z.B. neue Investments, Follow-On, Management-Fee)
- Zahlungsfrist (typisch 10 bis 20 Arbeitstage)
- Bankverbindung des Fondsvehikels
Default-Mechanik
Wenn ein LP einen Capital Call nicht termingerecht zahlt:
- Grace Period: typisch 10 bis 15 Arbeitstage zusätzlich
- Verzugszinsen: typisch 8 bis 12 Prozent jährlich auf den ausstehenden Betrag
- Strafabschlag: typisch 25 bis 50 Prozent des LP-Anteils (definiert im LPA)
- Zwangsverkauf: der defaultende LP-Anteil kann an einen Ersatz-LP oder die übrigen LPs verkauft werden
- Reporting an Aufsicht: bei institutionellen LPs ggf. Meldepflicht
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Distributions: die Geld-Rück-Flüsse an LPs
Wenn Portfolio-Companies Exits erleben (Trade Sales, IPOs, Secondary), fliesst Geld an den Fonds, der es nach dem Waterfall an LPs und den GP verteilt.
Waterfall-Mechanik (Whole-Fund-Carry, Schweizer Standard)
- Return of Capital: LPs erhalten ihr eingezahltes Kapital zurück (cumulativ über alle Capital Calls)
- Hurdle-Rate: LPs erhalten die Hurdle (typisch 8 Prozent jährlich) auf ihr eingezahltes Kapital
- GP-Catch-up: GP erhält bevorzugt einen Anteil, bis die Verteilung im verbleibenden Topf 80/20 (LP/GP) erreicht
- 80/20-Split: verbleibender Gewinn wird 80/20 zwischen LPs und GP geteilt
Tax-Distribution-Klauseln
Schweizer LPAs enthalten typisch eine Tax-Distribution-Klausel: bei steuerpflichtigen Distributions wird ein Mindestbetrag ausgeschüttet, damit LPs ihre Steuerschuld bedienen können, auch wenn der Reinvestment-Plan dies eigentlich nicht vorsehen würde.
Reinvestment-Beschränkungen
Distributions in der Holding-Period dürfen typisch nicht reinvestiert werden, ausser für bestimmte Follow-On-Reserven der bestehenden Portfolio-Companies.
Governance-Mechanismen
LP-Meeting (jährlich)
Einmal jährlich treffen sich GP und LPs zur Strategiediskussion. Inhalte:
- Portfolio-Update (Performance der einzelnen Investments)
- NAV-Bericht mit Bewertungen
- Audit-Bericht des Vorjahres
- Strategiediskussion (Sektor-Trends, neue Investitions-Themen)
- Ausblick auf Folgejahr
Advisory Committee
Ein Gremium aus typisch 3 bis 5 LPs, das den GP bei wesentlichen Conflict-of-Interest-Entscheidungen berät:
- Co-Investments mit anderen GP-Fonds
- Verkauf einer Portfolio-Company an einen anderen GP-Fonds
- Fonds-Bewertungs-Methodik
- Side Letter mit besonderen LPs
Das Advisory Committee hat beratende, nicht bindende Funktion (ausser explizit im LPA als Veto-Gremium definiert).
Investment-Komitee
Internes GP-Gremium, das alle Investitionsentscheidungen trifft. Typisch 3 bis 7 Mitglieder, aus GP-Partnern und gelegentlich externen Branchen-Experten. Nicht LP-zugänglich.
Reporting-Standards
Schweizer LP-Standard 2026:
- Quartalsweise NAV-Berichte mit Portfolio-Updates
- Jährlicher Audited Financials (in der Schweiz typisch nach Swiss GAAP FER)
- Quartalsweise Capital-Call- und Distribution-Notice
- Ad-hoc-Updates bei wesentlichen Ereignissen (Exits, Bewertungs-Änderungen, neue Investments)
Key-Person-Klausel
Eine der wichtigsten LP-Schutzklauseln. Wenn definierte Schlüsselpersonen des GP-Teams den Fonds verlassen oder einen vordefinierten Schwellenwert ihrer Arbeitszeit unterschreiten, wird die Investment-Period automatisch suspended.
Typische Struktur
- Liste der Schlüsselpersonen (typisch 2 bis 4 GP-Partner)
- Schwellenwert: z.B. mindestens 80 Prozent der Arbeitszeit den Fonds-Aktivitäten gewidmet
- Suspension-Trigger: wenn x von y Schlüsselpersonen den Schwellenwert unterschreiten
- Heilungsfrist: typisch 6 bis 12 Monate, in denen GP Ersatz finden oder LPs entscheiden müssen
- Nach Heilungsfrist: LP-Quorum entscheidet über Wiederaufnahme oder Investment-Period-Ende
No-Fault-Divorce
Schutzklausel für LPs, GPs ohne triftigen Grund zu entlassen:
- LP-Quorum (typisch 75 Prozent der LP-Commitments) kann GP-Management beenden
- Investment-Period wird sofort eingestellt
- Restliche Portfolio-Verwaltung wird auf Ersatz-Manager übertragen
- GP verliert Carry-Rechte für künftige Performance (aber behält bereits verdienten Carry)
In kleineren Fonds und Family-Office-Strukturen typisch ausgeschlossen oder mit höheren Quoren (90 Prozent plus); bei grösseren Schweizer Fonds mit institutionellen LPs Standard.
Co-Investment-Rechte
Wichtiges Renditeoptimierungs-Tool für institutionelle LPs:
- LP investiert direkt in eine Portfolio-Company zusätzlich zum Fondsinvestment
- Typisch ohne zusätzliche Management-Fee oder Carry-Belastung
- Allokation oft pro-rata zum LP-Commitment im Fonds
- Bei oversubscribed Co-Investment Lottery- oder Prioritäts-Mechanik
Für Schweizer Pensionskassen und Family Offices oft entscheidender Verhandlungspunkt im LPA.
Häufige Verhandlungs-Achsen LP/GP
Management-Fee Step-Down
LPs verlangen oft eine Reduktion der Management-Fee nach Investment-Period (z.B. 2.0 auf 1.5 Prozent) und/oder einen Wechsel der Berechnungsbasis von Commitment auf NAV.
Carry-Definition
Schweizer LPs verlangen meist Whole-Fund-Carry. Deal-by-Deal nur bei sehr renommierten GP-Teams und mit Clawback-Garantien.
Hurdle-Rate
LPs verhandeln 8 Prozent statt 6 Prozent; GPs argumentieren für 6 Prozent bei späten Stage-Strategien.
Vesting
LPs verlangen typisch 4 bis 5 Jahre Vesting für GP-Partner an ihrer Komplementär-Beteiligung.
Side Letters
Grosse LPs (CHF 10 Mio. plus Commitment) verhandeln oft Side Letters mit individuellen Konditionen: Most-Favored-Nation-Klausel, Co-Investment-Vorrang, erweiterte Reporting-Pflichten, spezielle Steuer-Klauseln.
Häufige Fehler bei GP/LP-Strukturen
LPA zu generisch übernommen
Standard-Templates ohne Anpassung an Schweizer Spezifika (FINMA-Aufsicht, Verrechnungssteuer, Carry-Strukturierung) führen zu Nachverhandlungen oder Steuerrisiken.
Side Letters nicht harmonisiert
Wenn unterschiedliche LPs unterschiedliche Side Letters haben, können die Konditionen kollidieren (Most-Favored-Nation-Klauseln werden mehrfach ausgelöst). Sorgfältige Harmonisierung erforderlich.
Capital-Call-Default-Mechanik zu mild
Wenn Strafabschläge zu mild definiert sind, drohen defaultende LPs den Fonds-Cash-Flow zu stören. Schweizer Standard: Verzugszinsen 10 Prozent plus 25 Prozent Strafabschlag.
Key-Person-Definition zu eng
Wenn die Schlüsselpersonen-Liste nur 2 Personen umfasst und einer ausscheidet, kann sofort Suspension auslösen. Empfehlung: 3 bis 4 Personen mit Mindest-Auslösung von 2.
No-Fault-Divorce zu lose
LP-Quoren unter 75 Prozent für No-Fault-Divorce können zu politischen Konflikten führen. Schweizer Standard: 75 bis 85 Prozent für mid-size Fonds.
Weiterführende Ressourcen
- Venture Capital Struktur Schweiz
- Carry-Strukturierung Schweiz
- Fondsstrukturierung Schweiz
- Venture Capital Schweiz Überblick
- VC-Anwaltskanzleien Schweiz
- Schweizer VC-Markt 2025
- Seed-Finanzierung Schweiz
- Startup investieren Schweiz
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Haeufige Fragen
Was bedeutet GP und LP in einem VC-Fonds?
Welche Schweizer Strukturen gibt es für die GP/LP-Trennung?
Wer kann LP in einem Schweizer VC-Fonds werden?
Was ist ein Capital Call?
Was sind die wichtigsten LP-Verhandlungspunkte?
Wie wird ein LPA strukturiert?
Wie unterscheidet sich die Schweizer GP/LP-Struktur von der US-Struktur?
Sarah Brunner
Steuer- und Sozialversicherungsrecht
Sarah Brunner schreibt zu MWST, AHV und der direkten Bundessteuer. Sie hat einen Abschluss in Steuerrecht und mehrere Jahre Beratungspraxis.