HubSpot vs. Brevo Schweiz: CRM und E-Mail-Marketing im Vergleich (2026)

10. Mai 202610 min read

Das Wichtigste in Kürze

  • Brevo bietet ein grosszügigeres Free-Tier: bis 300 E-Mails pro Tag kostenlos ohne Kontaktlimit; HubSpot Free ist als CRM stärker, als E-Mail-Marketing-Tool aber stärker eingeschränkt.
  • Brevo ist EU-nativ und verarbeitet Daten ausschliesslich in Europa; HubSpot nutzt EU-Rechenzentren in Frankfurt.
  • Brevo ist deutlich günstiger für grosse Kontaktmengen: das Preismodell basiert auf E-Mail-Volumen, nicht auf Kontaktanzahl.
  • HubSpot bietet ein vollständiges CRM mit Deal-Pipelines, Vertriebssteuerung und Inbound-Marketing; Brevo fokussiert auf E-Mail, SMS und Transaktions-E-Mails.
  • Für Schweizer KMU mit EU-Datenhaltungsbedarf und grossen E-Mail-Listen ist Brevo günstiger; für CRM-integriertes Marketing ist HubSpot überlegen.

HubSpot und Brevo sind beide etablierte Marketing-Plattformen mit E-Mail-Marketing-Kern, aber mit unterschiedlicher Positionierung. Brevo (früher Sendinblue) ist ein europäischer Anbieter mit starkem Fokus auf E-Mail-Volumen-Preismodell und EU-Datenhaltung. HubSpot ist die umfassendere Plattform mit vollständigem CRM und tieferer Inbound-Marketing-Integration. Für Schweizer Unternehmen ist der Vergleich besonders relevant, weil Brevo einer der wenigen grossen E-Mail-Anbieter ist, der alle Daten in Europa hält.

Kurze Antwort

Für Schweizer KMU mit grossen Kontaktlisten und einfachen bis mittleren E-Mail-Anforderungen ist Brevo erheblich günstiger als HubSpot. Für Unternehmen, die Marketing, CRM und Vertrieb integrieren wollen, bleibt HubSpot das vollständigere System.

Auf einen Blick: HubSpot vs. Brevo

KriteriumHubSpotBrevo
Free-TierCRM unbegrenzt, E-Mail begrenztBis 300 E-Mails/Tag, unbegrenzte Kontakte
PreismodellNach KontaktanzahlNach E-Mail-Volumen
E-Mail-AutomatisierungSehr gut (ab Professional)Gut (ab Starter)
SMS-MarketingNicht vorhandenJa (Schweizer Nummern)
Transaktions-E-MailsNicht vorhandenJa (integriert)
CRMVollständigEinfach
DatenhaltungEU (Frankfurt)EU (Paris, Frankfurt)
DSG / DSGVOJaJa (EU-nativ)
Abrechnung in CHFNein (EUR/USD)Nein (EUR)
Für wenCRM + Marketing, InboundE-Mail-Marketing, grosse Listen

Brevo: der europäische Marketing-Allrounder

Brevo wurde 2012 in Paris als Sendinblue gegründet und 2023 in Brevo umbenannt. Das Unternehmen ist vollständig europäisch und verarbeitet alle Kundendaten ausschliesslich in EU-Rechenzentren. Brevo ist besonders für Unternehmen attraktiv, die Datensouveränität priorisieren oder grosse Kontaktlisten ohne entsprechend hohe Lizenzkosten betreiben wollen.

Das Free-Tier im Detail Brevo Free erlaubt bis 300 E-Mails pro Tag (9'000 pro Monat) an unbegrenzt viele Kontakte. Das Brevo-Branding erscheint in E-Mails; A/B-Tests und erweiterte Automatisierungen sind nicht verfügbar. Für Startups und kleine Teams mit moderatem E-Mail-Volumen ist das eine substantielle kostenlose Option: die Kontaktliste kann unbegrenzt aufgebaut werden, ohne sofort für jeden Kontakt zu zahlen.

Preisstruktur und das Volumenmodell Brevo Starter (ab ca. CHF 7 pro Monat für 20'000 E-Mails) entfernt das Branding und schaltet Basis-Reporting frei. Business (ab ca. CHF 18 pro Monat für 20'000 E-Mails) fügt Marketing-Automatisierung, A/B-Tests, Heat-Maps und Lead-Scoring hinzu. Der Schlüsselunterschied zu HubSpot: der Preis steigt mit dem E-Mail-Volumen, nicht mit der Kontaktanzahl. Eine Liste mit 100'000 Kontakten, die monatlich nur 30'000 E-Mails erhält, kostet bei Brevo ca. CHF 18 pro Monat. Bei HubSpot wären 100'000 Marketing-Kontakte im Professional-Plan ein erheblicher Kostenfaktor.

E-Mail-Automatisierung Brevo Business bietet visuelle Workflow-Automatisierungen: Trigger-basierte E-Mails nach Website-Ereignissen, Klicks, Käufen oder Zeitverzögerungen. Multi-Step-Workflows mit Bedingungen sind intuitiv aufgebaut. Der Funktionsumfang ist kleiner als HubSpot Professional, deckt aber die Anforderungen der meisten KMU vollständig ab.

SMS- und WhatsApp-Marketing Brevo unterstützt SMS-Marketing für Schweizer Mobilnummern, Transaktions-SMS (Bestellbestätigungen, 2FA) und WhatsApp Business-Kampagnen. HubSpot bietet keine SMS-Funktion. Für Branchen wie Detailhandel, Gastronomie oder Veranstaltungsmanagement, die SMS-Kampagnen oder Buchungsbestätigungen per SMS senden, ist Brevo einzigartig positioniert.

Transaktions-E-Mails Brevo ist einer der wenigen Marketing-Plattformen, die Transaktions-E-Mails (Bestellbestätigungen, Passwort-Resets, Versandbenachrichtigungen) und Marketing-E-Mails auf derselben Plattform integrieren. Das macht Brevo besonders attraktiv für E-Commerce- und SaaS-Unternehmen, die beide E-Mail-Typen unter einem Dach verwalten wollen.

CRM in Brevo Brevo hat 2022 ein CRM-Modul eingeführt: Kontaktverwaltung, einfache Deal-Pipelines, Notizen und Task-Management. Das ist kein Ersatz für HubSpot oder Salesforce, ermöglicht aber eine einfache Vertriebsverfolgung ohne ein separates CRM-Tool. Für kleine Teams mit einfachen Vertriebsprozessen kann das ausreichen.

Schwächen von Brevo Das CRM ist für komplexe Vertriebsprozesse zu einfach. Detailliertes Lead-Scoring basierend auf CRM-Aktivitäten ist eingeschränkt. Die Benutzeroberfläche ist funktional, aber weniger poliert als HubSpot. Der Support für Deutschsprachige ist vorhanden, aber mit Wartezeiten, während HubSpot einen dedizierten DACH-Support anbietet.

HubSpot als E-Mail-Marketing-Plattform

HubSpot Marketing Hub Professional ist eine der funktionsreichsten E-Mail-Marketing-Lösungen im Markt. Im Unterschied zu Brevo ist jede E-Mail direkt mit CRM-Daten verknüpft: wer welche E-Mail geöffnet hat, welche Deals sich daraus entwickelt haben, und welche Kampagne den höchsten Umsatzbeitrag geleistet hat.

Lead-Scoring und Attribution HubSpot Professional berechnet automatisch Lead-Scores basierend auf E-Mail-Engagement, Website-Besuchen, Formular-Ausfüllungen und Unternehmensdaten. Wenn ein Lead einen Score-Schwellenwert erreicht, kann er automatisch an ein Vertriebsmitarbeitendes übergeben werden. Brevo hat ein einfaches Lead-Scoring, das aber keine CRM-Aktivitäten einbezieht.

Reporting und Multi-Touch-Attribution HubSpot Professional und Enterprise bieten Kampagnen-Attribution über mehrere Touchpoints: welcher Blog-Artikel, welche E-Mail, welche Landing Page hat zu einem Abschluss beigetragen. Das ist für B2B-Unternehmen mit längeren Sales-Cycles ein erheblicher analytischer Vorteil gegenüber Brevo.

Preisvergleich bei grossen Kontaktlisten Hier liegt der entscheidende Kostennachteil von HubSpot: das Preismodell basiert auf Marketing-Kontakten. Mit 50'000 Marketing-Kontakten im Professional-Plan sind Kosten von über CHF 1'000 pro Monat realistisch. Brevo würde für dieselbe Kontaktanzahl mit moderatem E-Mail-Volumen unter CHF 100 pro Monat liegen.

Kosten im direkten Vergleich

Szenario: 20'000 Kontakte, monatlich 60'000 E-Mails, einfache Automatisierungen.

Brevo Business (60'000 E-Mails/Monat):

  • Monatliche Kosten: ca. CHF 35
  • Jahreskosten: ca. CHF 420
  • Hinweis: Kontaktanzahl irrelevant für den Preis

HubSpot Marketing Hub Professional (20'000 Kontakte):

  • Basisplan 2'000 Kontakte: ca. CHF 400 / Monat
  • Skalierung für 20'000 Kontakte: zusätzlich ca. CHF 600 / Monat
  • Geschätzte Monatskosten total: ca. CHF 1'000
  • Jahreskosten: ca. CHF 12'000

Bei 20'000 Kontakten ist Brevo rund 30-mal günstiger als HubSpot Professional für reine E-Mail-Marketing-Nutzung. Dieser Preisunterschied ist real und sollte bei der Wahl berücksichtigt werden. HubSpot Professional bietet aber auch das vollständige CRM, Marketing-Attribution und Vertriebssteuerung, die Brevo nicht in dieser Tiefe bietet.

Integrationsökosystem für Schweizer KMU

E-Commerce Brevo hat native Integrationen für WooCommerce, Shopify, Magento und PrestaShop. Kaufhistorie-basierte Segmentierungen, Warenkorbabbrecher-Automationen und Produktempfehlungen sind direkt verfügbar. HubSpot hat eine Shopify-Integration, ist aber weniger E-Commerce-nativ als Brevo.

bexio und Schweizer Buchhaltung Beide Anbieter haben keine nativen bexio-Integrationen. Via Zapier oder Make lassen sich Kontakte und Kundendaten synchronisieren. HubSpot hat eine tiefere Partnerschaft mit bexio im DACH-Markt und wird von bexio als empfohlene Integration beworben.

CRM-Systeme Brevo lässt sich mit Pipedrive, Salesforce und HubSpot via Zapier verbinden. Das erlaubt eine Kombination von Brevo als E-Mail-Tool und einem dedizierten CRM für die Vertriebssteuerung, ohne in HubSpot Professional zu investieren.

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Typische Anwendungsfälle

Szenario 1: NGO mit 30'000 Unterstützern, monatlicher Newsletter Brevo ist hier klar im Vorteil: die 30'000 Kontakte kosten kaum mehr als 1'000, weil das Preismodell volumenbasiert ist. Die E-Mail-Automatisierung und die EU-Datenhaltung sind für Organisationen mit sensiblen Spenderdaten ein weiteres Plus.

Szenario 2: E-Commerce-Shop, Transaktions-E-Mails und Kampagnen auf einer Plattform Brevo ist eine der wenigen Plattformen, die Transaktions- und Marketing-E-Mails integrieren. Für Schweizer Onlineshops, die beide Typen verwalten wollen, ohne zwei Anbieter zu bezahlen, ist Brevo die wirtschaftlichste Option.

Szenario 3: B2B-Unternehmen, 500 Kontakte, intensiver Vertrieb HubSpot Free oder Starter reicht für kleine Kontaktlisten vollständig aus. Die CRM-Funktionen sind für Vertriebsteams wertvoller als Brevos E-Mail-Stärke. Brevo bietet hier keinen Kostenvorteil bei kleinen Listen.

Szenario 4: SaaS-Unternehmen, Onboarding-E-Mail-Sequenzen und Transaktions-E-Mails Für ein SaaS-Unternehmen, das neue Nutzer per E-Mail-Sequenz onboardet und Transaktions-E-Mails (Passwort-Reset, Rechnungen) über dieselbe Plattform sendet, ist Brevo oder eine Kombination aus HubSpot (Marketing) und Brevo (Transaktions) optimal.

Häufige Fehler

Fehler: Brevo als vollständiges CRM betrachten

Brevo hat ein CRM-Modul, das für einfache Vertriebsprozesse ausreicht. Es ist kein Ersatz für HubSpot, Pipedrive oder Salesforce. Wer Deal-Tracking, komplexe Pipelines, Aktivitätenmanagement und Sales-Forecasting braucht, muss Brevo mit einem dedizierten CRM kombinieren oder direkt zu HubSpot wechseln.

Fehler: HubSpot-Kontaktlizenz ohne Bereinigung kaufen

Viele Unternehmen haben über Jahre Kontakte gesammelt, die längst inaktiv sind. Beim Wechsel zu HubSpot Professional verursachen diese inaktiven Kontakte hohe Lizenzkosten. Eine Kontaktbereinigung vor dem HubSpot-Onboarding kann die monatlichen Kosten erheblich reduzieren. Faustregel: Kontakte ohne E-Mail-Aktivität in den letzten 12 Monaten aus der Marketing-Kontaktliste entfernen.

Fehler: SMS-Kampagnen ohne Einwilligung senden

Brevo ermöglicht SMS-Marketing für Schweizer Nummern. Das Schweizer DSG verlangt für Marketing-SMS eine explizite, dokumentierte Einwilligung. Ein einfacher Newsletter-Opt-in deckt SMS nicht ab; eine separate SMS-Einwilligungsoption muss im Formular enthalten sein. SMS ohne Einwilligung zu senden ist in der Schweiz wettbewerbsrechtswidrig.

Datenschutz und EU-Datenhaltung im Detail

Brevo als EU-nativer Anbieter Brevo verarbeitet alle Kundendaten in EU-Rechenzentren in Paris und Frankfurt. Es gibt keinen US-Datentransfer. Das macht Brevo zu einer der wenigen grossen Marketing-Plattformen, bei der EU-Standardvertragsklauseln für transatlantische Transfers schlicht nicht notwendig sind. Für Schweizer Unternehmen ist das DSG-relevant: der Schweizerische Datenschutzbeauftragte empfiehlt bei grenzüberschreitenden Datentransfers angemessene Garantien, die bei rein europäischen Anbietern strukturell einfacher nachzuweisen sind.

HubSpot EU-Datenhaltung HubSpot verarbeitet Daten in EU-Rechenzentren (Frankfurt), bietet aber keine Schweizer Datenhaltungsoption. Der Unterschied zu Brevo ist in der Praxis für die meisten Schweizer KMU gering; beide Anbieter halten Daten in der EU und bieten DSG-konforme Datenverarbeitungsverträge an.

Empfehlung bei erhöhten Datenschutzanforderungen Für Unternehmen, die besonders sensible Daten verarbeiten (Patientenkommunikation, Kundenkontakte im Finanzbereich, Kinder-Daten), oder für Kunden, die explizit EU- oder CH-Datenhaltung verlangen, ist Brevo die sicherere Wahl gegenüber US-basierten Anbietern wie Mailchimp.

Checkliste: HubSpot oder Brevo?

Brevo wählen, wenn:

  • Grosse Kontaktlisten (über 10'000) mit moderatem E-Mail-Volumen verwaltet werden sollen
  • EU-native Datenhaltung ohne US-Bezug bevorzugt oder vertraglich gefordert wird
  • SMS-Marketing oder WhatsApp-Kampagnen für Schweizer Nummern benötigt werden
  • Transaktions-E-Mails und Marketing-E-Mails auf einer Plattform geführt werden sollen
  • Das Budget begrenzt ist und ein Volumenpreismodell günstiger kommt als ein Kontaktmodell

HubSpot wählen, wenn:

  • CRM und E-Mail-Marketing nahtlos integriert sein sollen
  • B2B-Inbound-Marketing mit Lead-Scoring und Attribution geplant ist
  • Deal-Pipelines, Vertriebssteuerung und Sales-Forecasting benötigt werden
  • Die Kontaktliste klein ist (unter 5'000), sodass die Kontaktskalierung kein Kostenproblem ist
  • Ein kombiniertes Marketing-Sales-Reporting über mehrere Touchpoints gewünscht ist

Fazit

Brevo und HubSpot sind beide starke Plattformen, aber für unterschiedliche Anforderungsprofile. Brevo ist der Gewinner beim Preis-Leistungs-Verhältnis für reine E-Mail-Marketing-Anwendungen, besonders bei grossen Kontaktlisten. Die EU-Datenhaltung, das Volumenpreismodell und die SMS-Integration machen Brevo zu einer der attraktivsten Optionen für Schweizer KMU, die kein vollständiges CRM brauchen.

HubSpot ist überlegen, wenn Marketing und Vertrieb in einem integrierten System geführt werden sollen. Die tiefere CRM-Integration, Lead-Attribution und Inbound-Marketing-Werkzeuge rechtfertigen den höheren Preis für B2B-Unternehmen mit aktiven Vertriebsteams. Für E-Commerce oder reine Kommunikations-Anwendungen ist Brevo die wirtschaftlichere Wahl.

Brevo

Europäisches E-Mail-Marketing mit unbegrenzten Kontakten im Free-Plan: volumenbasiertes Preismodell, SMS-Marketing und EU-Datenhaltung für Schweizer KMU

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Haeufige Fragen

Was ist Brevo (früher Sendinblue)?
Brevo (seit 2023 umbenannt von Sendinblue) ist eine französische Marketing-Plattform für E-Mail-Marketing, SMS-Marketing, Transaktions-E-Mails, Live-Chat, CRM und Marketing-Automatisierung. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Paris und verarbeitet Daten ausschliesslich in EU-Rechenzentren.
Ist Brevo für Schweizer Unternehmen DSG-konform?
Ja. Brevo ist EU-DSGVO-konform und bietet Datenverarbeitungsverträge für Schweizer Unternehmen nach DSG an. Alle Daten werden in EU-Rechenzentren (Paris und Frankfurt) verarbeitet; kein US-Datentransfer ist notwendig. Das macht Brevo besonders attraktiv für Unternehmen mit hohen Datenschutzanforderungen.
Was kostet Brevo für 50'000 Kontakte?
Brevo berechnet nicht nach Kontaktanzahl, sondern nach E-Mail-Volumen. 50'000 Kontakte mit monatlich 150'000 E-Mails kosten im Business-Plan ca. CHF 65 pro Monat. Bei HubSpot würden 50'000 Marketing-Kontakte im Professional-Plan ca. CHF 1'800 pro Monat kosten. Für grosse Kontaktlisten mit moderatem E-Mail-Volumen ist Brevo drastisch günstiger.
Hat Brevo ein vollständiges CRM?
Brevo hat ein einfaches CRM-Modul mit Kontaktverwaltung, Dealstatus und einfacher Pipeline-Ansicht. Es ist kein vollwertiges CRM wie HubSpot: keine komplexe Vertriebssteuerung, kein Deal-Forecasting, keine Aktivitätenerfassung auf Enterprise-Niveau. Brevo ergänzt ein CRM, ersetzt es aber nicht.
Kann Brevo SMS in die Schweiz senden?
Ja. Brevo unterstützt SMS-Marketing für Schweizer Mobilnummern. SMS werden pro Versand abgerechnet; der Preis variiert je nach Volumen. Für Kampagnen oder Transaktions-SMS (z.B. Buchungsbestätigungen) ist Brevo eine der wenigen europäischen Lösungen mit Schweizer SMS-Unterstützung.
Lässt sich Brevo mit bexio oder Schweizer Tools integrieren?
Brevo bietet über Zapier oder Make Integrationen mit bexio und anderen Schweizer Buchhaltungstools. Eine native bexio-Integration existiert nicht. Shopify, WooCommerce und Magento haben native Brevo-Verbindungen. HubSpot hat für bexio eine direktere Partnerintegration.
David Mueller

David Mueller

Banking und Buchhaltungs-Tools

David Mueller vergleicht Geschäftskonten, Buchhaltungssoftware und SaaS-Tools für Schweizer KMU. Er ist selbst Gründer und CFO.