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Säule 3a Vergleich 2026: VIAC, finpension, Frankly, Baloise und Swiss Life

9. Mai 20269 min read

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Säule 3a reduziert das steuerbare Einkommen direkt: Selbständige können bis zu CHF 36'288 pro Jahr einzahlen.
  • Digitale Anbieter (VIAC, finpension, Frankly) sind deutlich günstiger als traditionelle Versicherungslösungen (Baloise 3a, Swiss Life 3a).
  • finpension hat die tiefsten Gesamtkosten (TER ca. 0.39 %); VIAC und Frankly liegen knapp dahinter.
  • Baloise 3a und Swiss Life 3a eignen sich nur, wenn eine Risikolebensversicherung explizit gewünscht wird.
  • Bis zu fünf 3a-Konten sind steuerlich sinnvoll: gestaffelter Bezug spart beim Auszahlungssteuersatz erheblich.
  • Gründer, die sich erstmals selbständig machen, können ihre bisherige Säule 3a steuerfrei als Startkapital beziehen.

Die Säule 3a ist das wirkungsvollste legale Steuersparmittel für Selbständige und Gründer in der Schweiz. Wer CHF 36'288 pro Jahr einlegt, reduziert das steuerbare Einkommen um denselben Betrag, das Geld wird investiert und wächst steuerfrei bis zur Auszahlung. Welcher Anbieter das Beste aus dieser Einzahlung macht, entscheidet am Ende die Gesamtrendite nach Gebühren.

Dieser Vergleich zeigt, was VIAC, finpension, Frankly, Baloise 3a und Swiss Life 3a 2026 konkret kosten, welche Anlagestrategien sie anbieten und für wen welche Lösung passt.

Hinweis

Einzahlungslimiten und Steuerregeln ändern sich jährlich. Alle Beträge entsprechen dem Stand 2025/2026. Massgeblich sind stets die aktuellen ESTV-Publikationen und das BVV 3.

Was ist die Säule 3a?

Das Schweizer Vorsorgesystem besteht aus drei Säulen. Die erste ist die staatliche AHV, die zweite die berufliche Vorsorge (Pensionskasse, BVG). Die dritte Säule ist freiwillig und steuerlich begünstigt. Innerhalb der Säule 3 unterscheidet man die gebundene Vorsorge (3a) mit Steuerabzug und die freie Vorsorge (3b) ohne diesen Vorteil.

Die Säule 3a funktioniert so: Sie zahlen bis zum gesetzlichen Maximum ein, ziehen diesen Betrag vom steuerbaren Einkommen ab und zahlen Einkommenssteuer auf einen entsprechend kleineren Betrag. Das Kapital wächst steuer- und verrechnungssteuerfrei. Bei Bezug wird eine einmalige, reduzierte Auszahlungssteuer fällig, die je nach Kanton zwischen 5 % und 12 % liegt.

Einzahlungslimiten 2026:

  • Angestellte mit Pensionskasse: max. CHF 7'258 pro Jahr
  • Selbständige ohne Pensionskasse: max. 20 % des AHV-Einkommens, höchstens CHF 36'288 pro Jahr

Für einen Selbständigen mit CHF 120'000 Jahreseinkommen, Spitzensteuersatz Kanton Zürich (ca. 40 %), ergibt die maximale 3a-Einzahlung eine jährliche Steuerersparnis von rund CHF 14'500. Über 20 Jahre ergibt das mit Investitionsrendite einen massiven Unterschied gegenüber einem nicht genutzten 3a-Konto.

Digitale vs. traditionelle Anbieter

Der Markt teilt sich klar in zwei Lager:

Digitale Investment-Apps (VIAC, finpension, Frankly) ermöglichen, das 3a-Kapital in passive Indexfonds (ETF) anzulegen. Die Gesamtkostenquote (TER) liegt bei 0.39 bis 0.52 %. Es gibt keine Filiale, keine Beratung vor Ort, keinen Papierkram. Konten werden über das Smartphone eröffnet und verwaltet.

Traditionelle Versicherer (Baloise, Swiss Life) bieten Säule-3a-Lösungen, die oft eine Lebensversicherungskomponente enthalten. Das kann sinnvoll sein, wenn der Todesfallschutz ausdrücklich gewünscht wird. Die Anlagegebühren sind aber deutlich höher, die Investitionsflexibilität geringer und die Verträge weniger transparent.

Der Kostenunterschied ist über lange Zeiträume erheblich. Bei einem Kapital von CHF 100'000 und einer Aktienrendite von 6 % pro Jahr kostet der Gebührenunterschied von 1 % gegenüber 0.4 % über 20 Jahre mehr als CHF 20'000 an entgangener Rendite.

Anbieter im Überblick

AnbieterTER (ca.)Max. AktienanteilTypBesonderheit
finpension0.39 %99 %DigitalTiefste Gesamtkosten
Frankly (ZKB)0.46 %95 %DigitalStaatsbankgarantie ZKB
VIAC (WIR Bank)0.52 %97 %DigitalMarktpionier seit 2017
Baloise 3a1.0–2.0 %EingeschränktVersicherungTodesfallschutz möglich
Swiss Life 3a1.0–2.0 %EingeschränktVersicherungGrosse Marke, hohe Kosten

VIAC: Der Marktpionier unter den digitalen Anbietern

VIAC war 2017 die erste vollständig digitale Säule-3a-Lösung in der Schweiz. Das Konto liegt rechtlich bei der WIR Bank; das Produkt ist von der FINMA reguliert. VIAC hat heute Hunderttausende Kunden und gilt als Referenz für digitale 3a-Angebote.

Was VIAC bietet:

  • Zehn vordefinierte Anlagestrategien mit 0 bis 97 % Aktienanteil
  • Individuelle Anpassung der Strategie (Länder, Branchen, Nachhaltigkeitspräferenzen)
  • TER von ca. 0.52 % all-in (inkl. Fondsgebühren)
  • Separates Vorsorgekonto für Zinsen (falls kein Investment gewünscht)
  • Eröffnung vollständig digital, kein Papier
  • App (iOS und Android) sowie Web-Zugang

Kosten:

  • Verwaltungsgebühr: 0.52 % pro Jahr all-in (bei Aktienstrategien)
  • Sparkonto: Keine Verwaltungsgebühr, aber aktuell sehr tiefer Zins
  • Keine Eröffnungs- oder Kontogebühren

Für wen:

  • Gründer und Selbständige, die eine bewährte, breit genutzte Plattform bevorzugen
  • Anleger, die Strategien individuell anpassen wollen
  • Wer ein einzelnes Konto schnell und unkompliziert aufsetzen möchte

Nicht ideal:

  • Wer die absolut tiefste TER priorisiert (finpension schlägt VIAC hier)
  • Wer eine Lebensversicherungskomponente benötigt

finpension: Tiefste Kosten, maximale Aktienquote

finpension ist eine Pensionskassen-Stiftung aus Zürich, die seit 2019 auch Säule-3a-Lösungen für Privatpersonen anbietet. Das Unternehmen ist bekannt für die konsequent günstigste Gebührenstruktur im Markt.

Was finpension bietet:

  • TER von ca. 0.39 % pro Jahr all-in (bei globaler Aktienstrategie)
  • Bis zu 99 % Aktienanteil möglich
  • Gut geeignet für sehr lange Anlagehorizonte mit maximaler Renditeerwartung
  • Zertifizierte Vorsorgestiftung, FINMA-reguliert
  • Mehrere Konten parallel verwaltbar
  • App und Web-Zugang

Kosten:

  • All-in-Gebühr: ca. 0.39 % pro Jahr
  • Kein Ausgabeaufschlag, keine Depot- oder Kontoführungsgebühren

Besonderheit für Selbständige: finpension bietet neben der 3a-Lösung auch Kollektivvorsorge (BVG) für Unternehmen an. Wer als Selbständiger eine GmbH oder AG hat und sich über eine eigene Pensionskasse versichern will, kann das bei finpension koordinieren.

Für wen:

  • Langfristige Anleger, die Kosten minimieren wollen
  • Selbständige mit hohen 3a-Einlagen (der Kostenunterschied zu VIAC wirkt sich bei grossen Beträgen stärker aus)
  • Gründer, die auch die Pensionskasse digital und günstig lösen wollen

Nicht ideal:

  • Wer eine besonders individuelle Anlagestrategie jenseits globaler ETFs sucht
  • Wer eine sehr vertraute, bekannte Marke bevorzugt

Frankly: ZKB-Sicherheit mit digitaler Einfachheit

Frankly ist eine 100-%-Tochter der Zürcher Kantonalbank (ZKB). Das macht Frankly zu dem einzigen Anbieter in dieser Gruppe, hinter dem eine Staatsgarantie steht (im Rahmen der ZKB-Kantonalbankgarantie). Die App wurde 2020 lanciert und hat sich seither als zweite grosse Marke im Digitalmarkt etabliert.

Was Frankly bietet:

  • TER von ca. 0.46 % (abhängig von Strategie)
  • Bis zu 95 % Aktienanteil
  • Sechs Anlagestrategien von konservativ bis dynamisch
  • Eröffnung ohne ZKB-Bankkonto möglich
  • Zinsgutschriften auf dem Sparkonto (falls keine Anlage gewünscht)
  • App (iOS und Android) und Web

Kosten:

  • Verwaltungsgebühr: 0.46 % pro Jahr all-in bei Fondsstrategien
  • Keine Depot- oder Kontoführungsgebühren

Für wen:

  • Anleger, die die Sicherheit einer Staatsbank schätzen und trotzdem digital unterwegs sind
  • Wer bereits ZKB-Kunde ist und alles an einem Ort möchte
  • Gründer in der Deutschschweiz, für die die ZKB-Marke Vertrauen schafft

Nicht ideal:

  • Wer die tiefsten Gebühren und maximale Aktienquote priorisiert (finpension übertrifft Frankly hier)
  • Wer ein sehr differenziertes Anlageuniversum sucht

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Baloise 3a und Swiss Life 3a: Für wen traditionelle Versicherungslösungen sinnvoll sind

Baloise und Swiss Life sind zwei der grössten Schweizer Versicherer. Beide bieten Säule-3a-Produkte an, die typischerweise als Sparversicherungen strukturiert sind: Ein Teil der Prämie fliesst in den Todesfallschutz, ein Teil in Anlageprodukte oder ein Sparkonto.

Was Baloise 3a bietet:

  • 3a-Sparkonto (Kontolösung, aktuell sehr tiefer Zins)
  • Anlageprodukte über Baloise-eigene Fonds (höhere Kosten als ETF-Lösungen)
  • Versicherungskomponente: Prämienbefreiung bei Invalidität oder Todesfall optional
  • Persönliche Beratung in Filialen

Was Swiss Life 3a bietet:

  • SmartFlex 3a: Sparkonto mit optionalem Investmentanteil
  • Fondslösungen mit Swiss-Life-eigenen Produkten
  • Kombinierte Risikoversicherung (Todesfallsumme) möglich
  • Breite Filialpräsenz schweizweit

Kosten (beide Anbieter):

  • Sparkonto: keine Verwaltungsgebühr, aber tiefer Zins
  • Anlageprodukte: TER oft zwischen 1.0 und 2.0 % (je nach Produkt)
  • Versicherungskomponenten haben eigene Prämien, die nicht zum Kapitalaufbau beitragen

Kostenfalle Versicherungslösung

Kombinierte 3a-Sparversicherungen enthalten Risikoprämien, die den effektiven Anlageanteil senken. Über 20 Jahre kann die Gesamtrendite einer gebundenen Sparversicherung deutlich unter jener einer reinen ETF-Lösung liegen. Nur wählen, wenn der Versicherungsschutz ausdrücklich gewünscht und separat kalkuliert wird.

Für wen Baloise / Swiss Life sinnvoll sind:

  • Selbständige ohne andere Risikoabsicherung, die Invaliditäts- oder Todesfallschutz explizit in der 3a integrieren möchten
  • Wer persönliche Beratung und eine stationäre Bankfiliale als Vertrauensanker braucht

Nicht ideal:

  • Alle, die den Fokus auf Vermögensaufbau und Rendite legen
  • Wer die Gebühren mit digitalen Anbietern vergleicht und die Kostendifferenz kennt

Mehrere 3a-Konten: die Steuerstaffelung

Ein einziger 3a-Topf mit CHF 300'000 wird bei Bezug voll auf einmal versteuert. Fünf Konten à CHF 60'000 können über fünf Jahre gestaffelt bezogen werden, jeder Bezug zu einem tieferen Satz. Der Effekt hängt vom Kanton ab, kann aber im Kanton Bern oder Zürich leicht CHF 10'000 bis 20'000 Steuerersparnis über die gesamte Laufzeit bedeuten.

Empfehlung: Ab einem Jahreseinkommen über CHF 80'000 lohnt es sich, von Anfang an mehrere Konten aufzubauen. Die maximalen fünf Konten sind steuerlich sinnvoll; mehr bringt keinen Vorteil.

Alle drei digitalen Anbieter (VIAC, finpension, Frankly) erlauben das Eröffnen mehrerer Konten. Es ist auch möglich, bei verschiedenen Anbietern je ein Konto zu führen, um die Risiken zu streuen.

Säule 3a für Gründer und Selbständige

Für Selbständige ohne Anschluss an eine Pensionskasse gelten besondere Regeln und Chancen:

Höheres Limit: Bis zu CHF 36'288 pro Jahr einzahlbar statt CHF 7'258. Das entspricht über viermal so viel Steuerabzug.

Startkapital: Bei Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit darf die gesamte 3a einmalig steuerbegünstigt bezogen werden. Wer nach Jahren als Angestellte/r eine GmbH gründet und dabei aus dem Anstellungsverhältnis ausscheidet, kann diesen Bezug nutzen, um Eigenkapital einzuschiessen.

GmbH-Gründung und BVG: Sobald eine GmbH Sie als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer anstellt, entsteht BVG-Pflicht ab einem Jahreslohn von CHF 22'680. Damit fällt das grosse 3a-Limit weg. Der optimale Zeitpunkt für einen 3a-Bezug ist oft der Moment kurz vor dem ersten Lohnbezug aus der eigenen GmbH.

Koordination mit Treuhänder

Die Koordination von 3a-Einzahlung, BVG-Pflicht und GmbH-Gründungszeitpunkt gehört zu den häufigsten steuerlichen Fragen für Gründer. Ein Treuhänder kann die optimale Reihenfolge für den konkreten Fall kalkulieren.

Einzahlung bis Jahresende: Die 3a-Einzahlung muss bis zum 31. Dezember des jeweiligen Jahres beim Anbieter eingegangen sein. Wer kurz vor Jahresende einzahlen will, muss ausreichend Vorlaufzeit für den Zahlungseingang einplanen (bei digitalen Anbietern in der Regel 2 bis 3 Arbeitstage).

Empfehlung nach Profil

ProfilEmpfehlung
Selbständige/r, Fokus Rendite, langer Horizontfinpension
Gründer, einfacher Einstieg, bekannte MarkeVIAC
Wer ZKB-Staatsbank-Sicherheit bevorzugtFrankly
Konto bei mehreren Anbietern für Staffelungfinpension + VIAC
Expliziter Todesfallschutz gewünschtBaloise 3a oder Swiss Life 3a

finpension

Tiefste Gesamtkosten (TER ca. 0.39 %) und bis zu 99 % Aktienanteil

Ca. 0.39 % TER pro Jahr

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VIAC

Marktpionier mit individuellen Anlagestrategien und grosser Nutzerbasis

Ca. 0.52 % TER pro Jahr

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Frankly (ZKB)

Digitale 3a-App der Zürcher Kantonalbank mit Staatsgarantie

Ca. 0.46 % TER pro Jahr

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Haeufige Fragen

Wie viel kann ich 2026 in die Säule 3a einzahlen?
Angestellte mit Pensionskasse (Säule 2) können 2026 bis zu CHF 7'258 pro Jahr einzahlen. Selbständige ohne Anschluss an eine Pensionskasse dürfen bis zu 20 % des AHV-pflichtigen Einkommens einlegen, maximal CHF 36'288 pro Jahr. Die Limite wird jährlich anhand der AHV-Entwicklung angepasst; den aktuellen Betrag veröffentlicht die ESTV.
Kann ich mehrere Säule-3a-Konten haben?
Ja. Es gibt keine gesetzliche Obergrenze für die Anzahl 3a-Konten, aber die Gesamteinlage aller Konten zusammen darf das Jahreslimit nicht überschreiten. Aus steuerlicher Sicht empfiehlt sich die Verteilung auf bis zu fünf Konten, damit der Bezug über mehrere Jahre gestaffelt werden kann. Jeder Bezug wird separat mit einem reduzierten Satz versteuert; mehrere Konten senken den Durchschnittssteuersatz erheblich.
Wann kann ich die Säule 3a beziehen?
Der ordentliche Bezug ist frühestens fünf Jahre vor dem ordentlichen AHV-Rentenalter möglich (Frauen ab 59, Männer ab 60). Früher Bezug ist in bestimmten Situationen erlaubt: Kauf von selbstgenutztem Wohneigentum, definitive Ausreise aus der Schweiz, Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit und vollständige Erwerbsunfähigkeit. Bei Aufnahme der Selbständigkeit reicht ein einmaliger Bezug aus; eine spätere erneute Einzahlung ist wieder möglich.
Welcher Anbieter hat die tiefsten Gebühren?
finpension ist mit einer TER von ca. 0.39 % der günstigste Anbieter im Markt (Stand 2026). Frankly liegt bei ca. 0.46 %, VIAC bei ca. 0.52 %. Baloise und Swiss Life bieten keine vergleichbaren Wertschriftenstrategien zu diesen Kosten; ihre Anlageprodukte liegen oft bei 1 bis 2 % Gebühren. Der Kostenunterschied summiert sich über Jahrzehnte auf Tausende Franken.
Lohnt sich die Säule 3a für Selbständige überhaupt?
Ja, besonders für Selbständige ist die Säule 3a eines der effizientesten Steuersparmittel. Wer CHF 36'288 einlegt, spart je nach Kanton und Einkommenshöhe zwischen CHF 5'000 und CHF 15'000 an Steuern pro Jahr. Da Selbständige häufig keine Pensionskasse haben, ist die 3a zudem die wichtigste Quelle der privaten Vorsorge.
Was passiert mit meiner Säule 3a wenn ich eine GmbH gründe?
Die Gründung einer GmbH gilt als Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit, solange keine voll arbeitsfähige Pensionskasse vorhanden ist. Sobald die GmbH Sie als Angestellte/n führt und an eine Pensionskasse (BVG) anschliessen lässt, verlieren Sie den Anspruch auf den grossen Selbständigen-Abzug. Der Wechsel sollte mit dem Treuhänder koordiniert werden; der frühzeitige Bezug der 3a als Startkapital ist häufig sinnvoll.
David Mueller

David Mueller

Banking und Buchhaltungs-Tools

David Mueller vergleicht Geschäftskonten, Buchhaltungssoftware und SaaS-Tools für Schweizer KMU. Er ist selbst Gründer und CFO.